Blase

Beiträge zum Thema Blase

Videourodynamik

Autor: Univ. - Prof. Dr. med. Ruth Kirschner-Hermanns
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Die Videourodynamik erfüllt die Maximalforderung, Morphologie und urodynamische Parameter in Einklang zu bringen (1). Durch Kombination der verschiedenen urodynamischen Parameter (Blasendruck, Rektum Druck, Detrusordruck, Miktionsvolumen, Miktionszeit, Uroflow, Blasenhals und Urethra Öffnungszeit, Restharnbildung, EMG) mit der radiologisch erfassten Konfiguration von Harnblase und Urethra, sowie die Detektion von vesikoureteralem Reflux sowie etwaigen Fisteln oder Blasensteinen, kann eine Optimierung der Aussagekraft erzielt werden.

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Konservative (nicht operative) Therapieansätze bei Belastungsinkontinenz

Autor: Dr. med. Robert Schäfer
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Eine etablierte, nicht-medikamentöse und nicht-operative Behandlung der Belastungsinkontinenz ist das Beckenbodentraining, das zu einer Stärkung der Beckenbodenmuskulatur und zur Erlernung seines koordinierten Einsatzes führt. Das Verfahren wird am erfolgreichsten unter der Anleitung einer spezialisierten Physiotherapeutin erlernt. Der zusätzliche Einsatz von Biofeedback- oder Elektrostimulations-Geräten kann den Lernprozess beschleunigen und die Effektivität verstärken. Um spürbare Erfolge zu erreichen müssen die Übungen konsequent und langfristig angewendet werden. Dabei werden Heilungs- bzw. Besserungsraten zwischen 45 - 75 % erreicht.

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Urodynamik

Autor: Julia Maria Begemann
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Die Urodynamik (Blasendruckmessung) ist ein diagnostisches Untersuchungsverfahren, bei dem mit Hilfe von Drucksonden und Elektroden die Funktionsweise der Harnblase untersucht wird. Dieses Untersuchungsverfahren wird eingesetzt, um verschiedene Formen der Harninkontinenz oder Blasenentleerungsstörung zu differenzieren.

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Chronische Urogenitalinfektionen

Autor: Dr. med. Sigrid Tapken
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Unkomplizierte Harnwegsinfekte stellen im ambulanten Bereich nach den Atemwegsinfekten den höchsten Anteil der gesamten Antibiotikaverschreibung da. (Quelle Nationale S3-LL)

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Enuresis (Bettnässen)

Autor: Dr. med. Sigrid Tapken
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Enuresis (Bettnässen): Schon 1550 vor Christus wurde über das nächtliche Einnässen geschrieben.

Bettnässen ist keine Modeerscheinung, sondern eine Erkrankung. Ein ausführliches Gespräch beim Arzt/In, eine Untersuchung mit Ultraschall und ein Trink-/Miktionsprotokoll mit weiteren Zusatzangaben klären dann die Diagnose. Die Ursachen des Bettnässens können sehr verschieden sein und die optimale Therapie kann so gefunden werden. Oft ist eine gezielte  Veränderung zum Trinkverhalten und zum Toilettenbesuch der erste Schritt zum Erfolg. Hilfestellungen für Eltern, Familie und Betroffenen stehen inzwischen zur Auswahl und sollten individuell ausgesucht werden.

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Drangblase ( Urgebladder ) beim Kind /Jugendlichen

Autor: Dr. med. Sigrid Tapken
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Drangblase ( Urgebladder ) diese beschreibend Bezeichung drückt eine übermässig drängende Blasenentleerung aus.

Diagramm zur Drangblase

Ziel: Die Blasenfunktion beherrschbar machen, damit die Blasenentleerung wieder zur Nebensache wird.

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Behandlung der Belastungsinkontinenz

Autor: Dr. med. Ursula Stier
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Die häufigste Form der weiblichen Harninkontinenz ist die Belastungsinkontinenz. Hierbei kommt es zum Urinverlust in  körperlichen Belastungssituationen wie z. Bsp. beim Nießen, Laufen, Husten, Heben etc.. Die Belastungsinkontinenz wird in der Regel zunächst konservativ mittels einem Beckenbodentraining und ggf einer lokalen Östrogengabe  behandelt.

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Neuro-Urologie

Autor: Univ. - Prof. Dr. med. Ruth Kirschner-Hermanns
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Die Neuro-Urologie beschäftigt sich mit Störungen der Blasenfunktion, die durch eine Schädigung der zuführenden Nervenbahnen ausgelöst wird.

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